Fundamente

Die Fundamente stellen die Betonstreifen unterhalb tragenden Wände dar. Sie bestehen aus Beton, der extrem Druckfest ist. Zudem verwendet man Stahl, der den Beton auch zugfest macht.



Ist der Statiker gemein, muss mehr Stahl hinein.



Wer einen Bauherren ärgern will, der ändert die Schnüre oder haut die Latten ein wenig nach unten. Also nochmals kontrollieren.



Der Bagger ist da.



Da kommt auch schon Sand ...



... und der Stahl.



Der LKW steckt im Matsch fest. Wie gut, dass man einen 5-Tonnen-Bagger hat. Ein wenig gegen die Grubenwand gestellt, ziehe ich den Wagen aus dem Loch.



Eine Palette Steine für den Sockel ...



... und die Körbe für die Fundamente.



Der Mutterboden wird aus der Grube geholt und daneben aufgetürmt. Die Grube ist schon halb fertig, also kommt der Sand direkt hinein. Danach waren es 50 Kubikmeter.



Nachdem der Sand gut verteilt ist, kommt die Rüttelplatte an die Reihe.



Finn, Jörg und ich machen uns an die Feinarbeit.



Die Fundamentgräben werden vorbereitet.







Damit sie später nicht einstürzen, werden sie gut festgerüttelt. (mindestens 5 mal)



So langsam ist das Fundament erkennbar.



Die Gräben werden ausgehoben. So langsam komme ich mit dem Bagger um.



Und die Schuhe sind schmutzig.



Ein Bad, dass ich nötig hatte.



Jetzt ist alles sauber Ausgehoben. Das spart Beton!



Nun kommt der Stahl hinein. Mit Rödeldraht werden die Körbe mit den Rundeisen verbunden.



Oben drauf kommt das Erdungsband.



Stützen nicht vergessen! Und die Durchgänge für das Abwasser, falls es durch das Fundament soll.



Ein Abzweiger kostet nur 1-2 Euro und ist eine saubere Sache.



Die Rundeisen schön über Kreuz (links oben). Die Ecke mit zusätzlichen Eisen verbinden (rechts unten). 4 Stähle vertikal einstecken. Nichts darf den Boden oder die Wand berühren, sonst rostet es.



Eine Abzweigung ist einfacher als eine Ecke.



Schnell den Beton, bevor Regen das ganze Werk zunichte macht.



Beton in die Pumpe ...



... und mit dem Rüssel in die Gräben. Achtung: Alte Sachen anzeihen, da dies extrem spritzt!



Der nächste Betonwagen kommt.



Dank dem Fließverbesserer läuft der Beton die Gräben entlang.







Die Gräben füllen sich. Dabei messe ich immer den Abstand zwischen Beton und Schnur. Das Spart später Mörtel beim Ausgleichen.



Ein Wenig mit der Schaufel nacharbeiten, und die Außenkante (Links) ist schön glatt auch einer Höhe.



Fertig! Falls noch Stahl durchguckt, wird er spätestens beim gießen der Bodenplatte überdeckt.







Eigentlich sollte man den Beton mit einem Flaschen-Rüttler verdichten. Dieser hier ist aber defekt.



Am nächsten Tag kann man schon den Sand abtragen.
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